Tour in Budapest - Ihr gelungener Urlaub mit Spaß!

Budapest News

Museum für Bildende Künste: Rembrandt und die Vertreter des goldenen niederländischen Jahrhundertes

Museum für Bildende Künste: Rembrandt AusstellungBis Mitte Februar 2015 wird eine der Blütezeiten der europäischen Kultur, mit der Ausstellung unter dem Titel „Rembrandt und die Malerei des goldenen niederländischen Jahrhunderts ”, in dem Museum für Bildende Künste in Budapest, vorgestellt.
Was für Bilder finden die Besucher in dieser Ausstellung?


Bis Mitte Februar 2015 können Interessierte eine große niederländische Ausstellung, in deren Mittelpunkt Rembrandt und die Malerei des goldenen niederländischen Jahrhunderts  stehen, im Museum für Bildende Künste, in Budapest besichtigen.
Das 17. Jahrhundert kann man als die Blütezeilt der europäischen Kultur bezeichnen.
130 geliehene Gemälde aus privaten und öffentlichen Sammlungen, aus Europa und den USA, von mehr als 100 Malern  bereichern die Ausstellung.
Der Veranstalter selbst, das Museum für Bildende Künste verfügt über eine bedeutende Sammlung von Werken niederländischer Künstler aus dem 17. Jahrhundert. Das sind etwa 500 Bilder, von denen rund 40 auf dieser Ausstellung zu besichtigen sind.
Von Rembrandt findet man insgesamt 20 Bilder.
Eine der Besonderheiten der Ausstellung ist Vermeer, dessen Lebenswerk insgesamt aus 38 Bildern besteht. Drei Bilder dieses Künstlers werden ausgestellt.
Die Ausstellung umfasst 7 Themenbereiche.
Als Einleitung lernt der Besucher die Entstehung des selbständigen Hollands und die Ausbildung des Kolonialreiches kennen. Dies Letzteres illustrieren Seeschlacht-Bilder von Hendrick Vroom,Willem van de Velde, dem Älteren und die Portraits der Herrscher.
Aus der Zeitepoche stammende Erdkugeln, Landkarten, Möbel, Teppiche, Schmidearbeiten versinnlichen uns die frühere Lebensweise in Holland.
Der zweite Teil der Ausstellung bringt uns die gebildete Mittelgeschicht der Gesellschaft und ihre Lebensweise näher, mit Gruppenbildern von verschiedenen Vereinen und Familien, von denen die dargestellten Personen sehr selbstbewusst auf uns schauen.
Man sieht durch die Enteriörs ihrer Wohnungen auch, wie gut situiert sie waren.
Der dritte Themenkreis widmet sich der Fülle und den irdischen Freuden. Darunter findet man  viele Still- Leben mit vollen, teurem Geschirr, welches mit Obst und Blumen überfüllt ist.  In den reich eingerichteten Häusern, auf grossen Terassen werden elegant angezogene Damen und Herren gezeigt, welche essen, trinken, tanzen und rauchen.  Sie strahlen den Genuss des Lebens aus.
Hier sehen wir Bilder von Willem Buytewech, Dirck Hals, Jan Steen, Hendrick Brugghen, Judit Lseyster, Jan Molenaer. Die Gemälde von Isaac und Adriaen van Ostade, Cornelis Bega verewigen die fröhlichen Tage der Bauern.
In dem vierten Teil sieht man das „Zusammenleben” des protestantischen Purismuses und der katholischen  Prunksucht. In den protestantischen Kirchen wurden die „geschnitzten Bilder” verboten. Sie wurden von dort ausgewiesen und die Gläubigen wurden durch die Kirche auf das Studieren der Heiligen Schrift aufgefordert.
Die Darstellung der Geschichten des Alten und Neuen Testaments fanden so an den Wänden der Häuser und Wohnungen der Gläubigen ein Zuhause. Da die Katholiken auch ihre Religion ausüben durften, wurden auch Altarbilder angefertigt.
Im Zentrum des 5. Teiles stehen die Selbstportraits von Rembrandt. Sein frühestes Gemälde, das man kennt, ist der Brillenverkäufer aus 1623.
Aber hier wird auch vorgestellt, welche Wirkung Rembrandt auf seine zeitgenössichen Kollegen hatte.
In dem 6. Teil wird das wichtige Thema der holländischen Künstler, das Leben in der Stadt vorgestellt. Hier werden auch 3 Gemälde von Vermeer ausgestellt. Das sind folgende Bilder: der Geograph, der Astronom und die Allegorie der katholischen Religion.

In dem letzten Teil sind niederländische Landschaftsbilder aus der eigenen Sammlung des Museums für Bildende Künste, wie  Details aus Wäldern, Ufer an Flüssen und Seen im Winter-und Sommer, zu finden.
Der Abschluss der Ausstellung ist der Rembrandt- Morf des zeitgenössischen Künstlers, Peter Forgacs, der 37 Selbstportraits von Rembrandt mit dem Computer verarbeitet hat.

Wenn Sie einige Tage in Budapest verbringen, besichtigen Sie die Ausstellung im Museum für Bildende Künste! Es lohnt sich!

Die Adresse des Museums für Bildende Künste ist: 
1146 Budapest, Dózsa György út 41.
 
Budapest, 12.01.2015