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Budapest Sehenswürdigkeit: Dornröschen wacht auf

Die neue Budapest Sehenswuerdigkeit:BurggartenbasarEine der beliebtesten Budapest Sehenswürdigkeiten ist die Budaer Burg. Zu ihr gehört der terassenweise gestaltete Burggartenbasar, der gleichzeitig der Abschluß des Burggartens und das Tor zur Donau ist.
Nach langem „Schlaf“, zum 200. Geburtstagsjubiläum des Architekten, Miklos Ybl wachte jetzt „Dornröschen“ auf, die neue Budapest Sehenswürdigkeit.
Mit welchem Zweck wurde der Basar in dem 19. Jahrhundert erbaut? Wie sieht er aus?


Auf dem südlichen Abhang des Burgberges, unterhalb der zu dem UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Budaer Burg befindet sich der Burggarten Basar, der jetzt als Dornröschen nach langem „Schlaf“ zum Anlass des 200. Jubiläums seines Architekten, Miklos Ybl aufwachte.
Die neu renovierte Budapest Sehenswürdigkeit, der Burggartenbasar erfreut sich eines regen Besuchs.
Kein Wunder. Jahrzehnte lang stand er  vernachlässigt und hat das Stadtbild gestört.
Wann und mit was für einem Zweck wurde er gebaut?
Als Abschluss des Burggartens und Tor zur Donau wurde der Burggarten zwischen 1875 und 1883 im Neorenaissance Stil nach den sehr populären Architekten, Miklos Ybl gebaut, der unter anderem auch die Oper entworfen hat.
An dem nördlichen und südlichen Ende des Basars wurden 2 Wohnhäuser errichtet. In einem wohnten die Mitglieder der königlichen Leibwache, in dem anderen die Diener des Königlichen Palastes.
Das weitere Ziel des Basars war einen solchen Korso auszubauen, der sich gegenüber des Basars in Pest, an der Donau befindet, um auch so viele Leute hinzulocken, wie in Pest. In Pest auf dem Korso gab es ein sehr buntes Leben, wo sich die vornehmen Gesellschaftsschichten jeden Tag zeigen mussten.  Das fehlte in Buda und das wollte man hier mit dem Ausbau des Burggartenbasars ins Leben rufen. Wo man hätte nicht nur spazieren und sich mit Anderen unterhalten können, sondern man hätte auch die Möglichkeit gehabt, auch in den kleinen Geschäften einzukaufen oder in das Cafe einzukehren. Ja, man hätte die Möglichkeit gehabt, wenn die Budaer Bürger nicht anders gewesen wären, wie die Pester.
Diese neue Budapest Sehenswürdigkeit  wurde aber von den Budaern kaum besucht und so hat der Burggartenbasar die früher ihm zugeschriebenen Hoffnungen nicht erfüllt.
In der Anfangszeit war es schon problematisch, für die kleinen Läden Mieter zu finden. Darum wurden die Räume den Künstlern als Atelier vermietet. Bekannte Maler und Bildhauer, wie z.B. Strobl, Hollo, Ligeti haben in 20 Ateliers gerne dort gearbeitet.
Mit der Zeit haben sie die Räume am Ende des 19. Jh. zwar ungern, aber trotzdem verlassen, weil der Zustand der Räume immer schlechter geworden ist.
Der nächste „Bewohner“ der Räume war eine Schule für Frauen, wo sie Handarbeit gelernt haben. Aber auch eine Malerschule, später auch ein Museum haben dort Heim gefunden.
Die Spuren des II. Weltkriegs wurden „weggeräumt“ und alles wurde neu hergerichtet. 1961 wurde der Burggartenbasar als „Park für die Jugend“ eröffnet, wo die bekanntesten damaligen Rockmusikgruppen für die Freude der Jugend regelmäßig Konzerte gegeben haben. Sehr häufig wurden Tanzveranstaltungen organisiert. Diese Strapazen konnte der Komplex nicht mehr vertragen und wurde 1984 erneut zugemacht.
Bis 2013 wartete er auf bessere Zeiten. Im September 2014 wurde die Renovierung beendet und Dornröschen wurde nach dem ca. 30-jährigen langen Schlaf geweckt.
In den früheren Wohnhäusern findet man jetzt Ausstellungs- und Veranstaltungsräume.
Der schön angelegte Park steht den Erholungssuchenden zur Verfügung.

Besichtigen auch Sie die frisch renovierte und restaurierte Budapest Sehenswürdigkeit!


Budapest, 19.10.2014